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Gold

| Chemisches Symbol: Au (lat. aurum = Gold)

| Farbe: Gelbrot; Schmelzpunkt: 1063 °C

| Spezifisches Gewicht: 19,30

| Weitere Eigenschaften von Gold sind sein hoher Glanz, seine Polierfähigkeit und seine geringe Härte. Deshalb wird es meist in legierter Form verarbeitet. Die wichtigsten Legierungspartner von Gold sind Kupfer und Silber bei den Farbgolden sowie Palladium bei den Weißgolden. Ein Gramm Feingold könnte man zu einem 3 km langen Draht mit einem Durchmesser von 0,006 mm ziehen. Blattgold hat eine Stärke von etwa einem Zehntausendstel mm. Es ist dann leicht durchscheinend. Gold gehört zu den schwersten Metallen. Es verändert sich weder an der Luft noch im Wasser. Nur wenige chemische Stoffe können es angreifen. Diese Eigenschaften machen Gold zu einem Edelmetall. Man kann dieses Element nur in Königswasser (ein Teil konzentrierte Salpetersäure, drei Teile konzentrierte Salzsäure) oder Cyaniden lösen. Letzteres ist für die Goldgewinnung von Bedeutung. 

| Gold findet man gediegen (in metallischer Form) und nicht als Erz. Dabei ist es meist mit einem Anteil Silber legiert. Lagerstätten sind primär: Berggold in Quarzgängen und sekundär: Berggold wird durch verwitterndes Gestein mit Wasser weggespült und in Bächen und Flussbetten abgelagert (Seifengold oder Waschgold). Das Gold liegt in Form von Nuggets vor, die meist weniger als ein Gramm wiegen. Der bisher größte Nugget wurde in Australien gefunden und wog über 200 kg.